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Die Autobiografie ist da!

Serie: Im Namen des Fortschritts

Der Fluch der Abhängigkeit

Algerien, 1974

Die Entwicklung zur Abhängigkeit in der Dritten Welt begann mit der Kolonialisierung. Durch die Umstrukturierung der Landwirtschaft wurden die regionalen Ernährungsgrundlagen zerstört und vorhandene Wirtschaftsgefüge aus dem Gleichgewicht gebracht. ...
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Die Schule des Teufels

Togo,1974

Schulbildung wird als Voraussetzung für Fortschritt und Entwicklung angesehen. In den meisten Ländern der Dritten Welt dient die Schule jedoch nicht dazu, die Schüler in die Gesellschaft zu integrieren, sondern trennt sie vielmehr von der Mehrheit der Bevö ...
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Zum Teufel mit der Schule

Tansania, 1974

Seit 1967 versuchte Tansania eine grundsätzliche Veränderung des Erziehungswesens zu erreichen. Unter Präsident Nyerere sollte das Schulsystem den Erfordernissen der Gesellschaft und der spezifischen Form seines Sozialismus angepaßt werden. Nachdem ...
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Verarmungshilfe

Gabun, 1975

Trotz ihrer politischen Unabhängigkeit kommt vielen Ländern der Dritten Welt wirtschaftlich immer noch die Rolle zu, die ihnen von den ehemaligen Kolonialmächten zugedacht war: die der Rohstofflieferanten. Gabun zum Beispiel kann seine Bodenschätze noc ...
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Mit Medizin ins Unglück

Gabun, Senegal, 1975

Neben anderen Institutionen wurde auch das Gesundheitswesen von den ehemaligen Kolonialmächten übernommen und nach westlichem Vorbild aufgebaut. Am Beispiel von Senegal und Gabun wird gezeigt, warum diese Medizin den Bedürfnissen der Bevölker ...
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Die weiße Revolution

Iran, 1975

Mitte der 60er Jahre wurden im Iran gewaltige Anstrengungen unternommen, um das Land zu einer modernen Industrienation zu machen. Die Mittel zu dieser vom Schah lancierten "Weißen Revolution" lieferte das Erdöl. Autobahnen, Fabriken, Häfen und Flug ...
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Auf Gedeih und Verderb

Frankreich, 1975

Marseille war wichtiger Ausgangspunkt der französischen kolonialen Expansion. Die Kolonialzeit ist vorüber, die damals den Kolonien aufgezwungene internationale Arbeitsteilung besteht jedoch fort. Sie hat die Abhängigkeiten geschaffen, die die armen un ...
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Europas Weinfässer laufen über

Frankreich, 1975

Durchschnittlich werden in Frankreich jährlich 75 Millionen Hektoliter Wein erzeugt, von denen jedoch nur 55 Millionen Hektoliter abgesetzt werden können. Der Überschuß, der in der Hauptsache aus billigen südfranzösischen Weinen besteht ...
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Kein Respekt vor heiligen Kühen

Mexiko, 1976

Anfang der sechziger Jahre gründete der gebürtige Wiener Ivan Illich zusammen mit der Belgierin Valentine Borreman im mexikanischen Cuernavaca das "Centro Intercultural de Documentacion", das CIDOC. Ziel des Instituts war, die kulturellen und gesells ...
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Protest gegen Paris

Bretagne, Elsaß, 1976

Frankreich ist der zentralisierteste Staat Westeuropas. Im Lauf der Jahrhunderte wurde den unterschiedlichen Regionen nicht nur jegliche politische Entscheidungsgewalt genommen, auch die kulturelle Eigenständigkeit wurde systematisch bekämpft. In ...
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Kein Platz für Indianer

Kanada, 1976

Das 'James Bay Project' im Norden der kanadischen Provinz Quebec soll zum größten Wasserkraftwerk der Welt werden. Den Cree Indianern, die in diesem Gebiet hauptsächlich von Jagd und Fischfang leben, wird nicht nur die ökonomische Grundlage entzogen, ...
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Allein gegen die Großen

Eritrea, 1977

Seit 1961 kämpft die Volksfront zur Befreiung Eritreas, die EPLF, gegen die widerrechtliche Annexion des Landes durch Äthiopien. Äthiopien wollte verhindern, daß die strategisch wichtige Region am Roten Meer - und der einzige Zugang des Landes zur K& ...
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Der Schwarze Islam

Elfenbeinküste, 1977

Das Christentum gehörte zu den wichtigsten Instrumentarien kolonialer Expansion. Es trug zur Zerstörung einheimischer Kulturen bei und erleichterte die Integration der Kolonisierten in den Weltmarkt.
Heute nutzen die arabischen Regierungen d ...
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Von Basken und Katalanen

Spanien, 1977

Das größte Problem der spanischen Innenpolitik sind die Autonomiebestrebungen der Regionen. So fordern Basken, Galizier und Katalanen, die eine eigene Sprache, Kultur und Geschichte haben, Selbstverwaltung.
Vor dem spanischen Bürgerkrieg hatten d ...
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Freiheit verboten

Somalia, 1978

In Somalia sind zwei Drittel der Bevölkerung Nomaden. Obwohl sie seit der Kolonialzeit immer mehr verarmt sind und von der Dürrekatastrophe 1975 schwer getroffen wurden, erzeugen sie 80% der somalischen Exporte und tragen so entscheidend zu den Einnahmen des S ...
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Die grauen Panther

USA, 1978

Die Industrienationen weisen mit Stolz auf die stetig steigende Lebenserwartung hin, mit der ihre Bürger rechnen können. Nur weiß diese Zivilisation nichts mit all den Leuten anzufangen, die ab dem 65. Lebensjahr dazu verurteilt sind, unproduktiv zu sein. I ...
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Die Nachkommen der Inkas

Bolivien, 1978

Anfang des 16. Jahrhunderts begann die Eroberung und anschließende Kolonialisierung des Inka-Reichs durch die Spanier. Die Folge für die indianische Bevölkerung war die Auflösung der Dorfgemeinschaften und des gemeinschaftlichen Besitzes an Boden, ...
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Die Freien des Nordens

Kanada, 1979

Der Film "Kein Platz für Indianer" von 1976 zeigt die Auswirkungen des "James-Bay-Projekts", durch das in der kanadischen Provinz Quebec das größte Wasserkraftwerk der Welt entstehen soll, auf die Cree-Indiander, die in diesem Gebiet l ...
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Fabriken für die Dritte Welt

Tunesien, 1979

Die Ausbeutung der Dritten Welt durch die Industrienationen beschränkt sich nicht nur auf Rohstoffe. Seit die Lohn- und Sozialkosten in den Ländern des Nordens immer weiter steigen, greift verstärkt auch die Industrie auf die billigeren Arbeitskräft ...
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Der persische Traum

Iran, 1979

Am Beispiel der "Weißen Revolution" hatten wir 1975 die fatalen Folgen aufgezeigt, die auf ein Land der Dritten Welt zukommen, wenn es sich blindlings den westlichen Entwicklungsmodellen verschreibt. Im Laufe der Serie "Im Namen des Fortschritts" ...
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Bitterer Zucker

Zwei Filme entstanden ergänzend zu der Reihe „Im Namen des Fortschritts“. Im Mittelpunkt stehen darin die Strukturen und Produktionsweisen der Landwirtschaft, die nicht nur in den Ländern der Dritten Welt, sondern auch in den Industrienationen zur Verarmung führen müssen:
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Die Saat des Fortschritts

Zwei Filme entstanden ergänzend zu der Reihe „Im Namen des Fortschritts“. Im Mittelpunkt stehen darin die Strukturen und Produktionsweisen der Landwirtschaft, die nicht nur in den Ländern der Dritten Welt, sondern auch in den Industrienationen zur Verarmung führen müssen:
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